Im Zuge einer regelmäßigen Begutachtung der Bäume am Schleswiger Ufer haben Fachleute Schäden bei mehreren Bäumen festgestellt.  Es gilt dort, wo Erhaltung möglich ist, zu erhalten. Es müssen drei Bäume aufwändig zurückgeschnitten werden, um sie zu retten. Eine mehrstämmige Trauerweide (Nr. 49) mit einem Stammumfang von 260 Zentimetern und eine Kastanie (Nr. 9) mit 420 Zentimeter Umfang werden mithilfe eines Kronenschritts gesichert und die Krone eines Schnurbaums (Nr. 53, 220 Zentimeter Stammumfang) wird zurückgeschnitten.

 
Leider weisen zwei Hängeweiden (Nr. 37 und 38) besonders schwere Schäden auf. Beide Bäume sind von Pilzen wie dem Schwefelporling und dem Glimmertintling befallen, die das Holz zersetzen. Es besteht die Gefahr, dass große Äste abbrechen und Spaziergänger verletzen. Nach einer gründlichen Abwägung ist das Straßen- und Grünflächenamt zu der Entscheidung gekommen, die Bäume mit 260 bzw. 266 Zentimetern Stammumfang zu fällen. Die Maßnahme ist für den 20. Februar geplant und erfolgt über Fremdvergabe.
Bezirksamt Mitte, Pressestelle